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Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder: Was kostet eine gute Kinder BU?
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder klingt zunächst ungewöhnlich. Warum sollte ein Schulkind eine Versicherung brauchen, die eigentlich für Berufstätige gedacht ist? Tatsächlich gibt es gute Gründe, sich bereits im Kindesalter mit dem Thema zu beschäftigen. Denn der Gesundheitszustand deines Kindes ist jetzt vermutlich so gut wie nie wieder. Gleichzeitig variieren die Kosten je nach Alter, Schulform und Anbieter erheblich. In diesem Beitrag erfährst du, was eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder kostet, welche Faktoren den Beitrag beeinflussen und warum der richtige Zeitpunkt beim Abschluss bares Geld spart.
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31.03.2026

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Das Wichtigste in Kürze
Kosten ab ca. 40 € monatlich möglich: Für einen 15-jährigen Gymnasiasten mit 1.000 € BU-Rente starten die Nettobeiträge bei rund 40 € pro Monat. Hauptschüler zahlen deutlich mehr.
Schulform beeinflusst den Beitrag massiv: Gymnasiasten zahlen teils 30 bis 40 % weniger als Hauptschüler, weil Versicherer die wahrscheinlichen späteren Berufe einkalkulieren.
Frühzeitiger Abschluss sichert den Gesundheitszustand: Je jünger dein Kind beim Abschluss ist, desto weniger Vorerkrankungen gibt es in der Regel. Spätere Diagnosen wie ADHS können den Abschluss erheblich erschweren oder sogar unmöglich machen.
Eigenständige BU bereits ab 6 Jahren möglich: Ein Anbieter ermöglicht eine vollwertige Berufsunfähigkeitsversicherung schon ab dem Grundschulalter. Für jüngere Kinder gibt es BU-Optionen über Sparpläne.
Individuelle Beratung ist entscheidend: Die Kombination aus Schulform, Gesundheitszustand, sportlichen Aktivitäten und gewünschter Absicherungshöhe macht jeden Fall einzigartig. Eine pauschale Empfehlung ist daher kaum möglich.
Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder?
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für Kinder funktioniert im Kern wie eine BU für Erwachsene. Sie zahlt eine monatliche Rente, wenn dein Kind seinen Alltag aufgrund von Krankheit oder Unfall nicht mehr bewältigen kann. Der Unterschied: Da Kinder keinen Beruf ausüben, greift bei Schülern ein angepasster Leistungsauslöser.
Schulunfähigkeit als Leistungsauslöser
Dein Kind gilt als berufsunfähig, wenn es voraussichtlich mindestens sechs Monate zu mindestens 50 % nicht mehr am regulären Schulunterricht teilnehmen kann. Das kann durch schwere Erkrankungen, Unfälle oder auch psychische Belastungen ausgelöst werden. Die Ursachen sind dabei vielfältig: von chronischen Krankheiten über Sportverletzungen bis hin zu psychischen Erkrankungen.
Ab welchem Alter ist eine BU möglich?
Eine eigenständige Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder ist bei den meisten Anbietern ab 10 Jahren möglich. Ein einzelner Versicherer bietet sogar Tarife ab 6 Jahren an. Für noch jüngere Kinder gibt es sogenannte BU-Optionen, die über Sparpläne oder Grundfähigkeitsversicherungen abgeschlossen werden. Diese sichern deinem Kind das Recht, später ohne erneute Risikoprüfung in eine vollwertige BU zu wechseln.
Der Schutz läuft in der Regel bis zum 67. Lebensjahr, also bis zum gesetzlichen Rentenalter. Dein Kind ist damit vom Schulalter bis zur Rente abgesichert.
Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder im Überblick?
Die Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder hängen von vielen Faktoren ab. Damit du ein Gefühl für die Größenordnung bekommst, zeige ich dir exemplarische Beiträge für zwei Anbieter und zwei Altersstufen, jeweils aufgeschlüsselt nach Schulform. Alle Angaben beziehen sich auf eine BU-Rente von 1.000 € monatlich mit Laufzeit bis 67 Jahre.
Zu jedem Anbieter siehst du zwei Beitragswerte: den Nettobeitrag (der aktuell tatsächlich zu zahlende Beitrag) und den Bruttobeitrag (der vertraglich maximal mögliche Höchstbeitrag). Je kleiner der Abstand zwischen beiden Werten, desto stabiler ist die Beitragskalkulation des Versicherers.
LV 1871 – Eintrittsalter 10 Jahre
| Schulform | Nettobeitrag/Monat | Bruttobeitrag/Monat |
| Gymnasium | 32,79 € | 49,68 € |
| Realschule | 39,94 € | 60,51 € |
| Hauptschule | 54,79 € | 83,02 € |
LV 1871 – Eintrittsalter 15 Jahre
| Schulform | Nettobeitrag/Monat | Bruttobeitrag/Monat |
| Gymnasium | 35,85 € | 54,32 € |
| Realschule | 43,57 € | 66,01 € |
| Hauptschule | 60,13 € | 91,10 € |
Baloise – Eintrittsalter 10 Jahre
| Schulform | Nettobeitrag/Monat | Bruttobeitrag/Monat |
| Gymnasium | 40,51 € | 54,01 € |
| Realschule | 60,12 € | 80,16 € |
| Hauptschule | 68,96 € | 91,95 € |
Baloise – Eintrittsalter 15 Jahre
| Schulform | Nettobeitrag/Monat | Bruttobeitrag/Monat |
| Gymnasium | 38,80 € | 51,74 € |
| Realschule | 64,94 € | 86,59 € |
| Hauptschule | 74,50 € | 99,34 € |
Bitte beachte, dass sich diese Beiträge ändern können. Für tagesaktuelle Konditionen vereinbare gerne einen Beratungstermin bei mir.
Was sofort auffällt: Die Schulform macht einen enormen Unterschied. Ein Hauptschüler zahlt für die gleiche Absicherung teils 30 bis 40 % mehr als ein Gymnasiast. Warum das so ist, erkläre ich dir im nächsten Abschnitt.

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Welche Faktoren beeinflussen die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder?
Die Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder werden nicht willkürlich festgelegt. Versicherer kalkulieren anhand mehrerer Faktoren, die sich gegenseitig beeinflussen. Das macht die Kostenplanung komplex, aber auch nachvollziehbar.
Schulform: Der größte Kostentreiber
Die besuchte Schulform ist der mit Abstand wichtigste Faktor bei der Beitragsberechnung. Versicherer kalkulieren nicht nur das aktuelle Risiko, sondern auch die wahrscheinlichen späteren Berufe. Ein Gymnasiast wird statistisch eher einen Bürojob ausüben, ein Hauptschüler eher einen handwerklichen Beruf. Da körperlich arbeitende Menschen ein höheres Berufsunfähigkeitsrisiko tragen, fällt der Beitrag für Hauptschüler entsprechend höher aus.
Eintrittsalter: Jünger heißt günstiger
Je jünger dein Kind beim Abschluss ist, desto niedriger fällt der monatliche Beitrag aus. Pro Jahr früherer Abschluss sparst du laut verschiedenen Berechnungen etwa 3 bis 5 % beim Beitrag bis zum Endalter 67. Zwar zahlst du insgesamt über mehr Jahre Beiträge, doch der niedrigere Monatsbeitrag gleicht das in vielen Fällen aus.
Gesundheitszustand und Risikoprüfung
Jeder Antrag auf eine BU durchläuft eine Risikoprüfung. Vorerkrankungen können zu Zuschlägen, Ausschlussklauseln oder im schlimmsten Fall zur Ablehnung führen. Gerade bei Kindern ist das ein zentraler Punkt: Eine ADHS-Diagnose im Kindes- oder Jugendalter macht den Abschluss einer BU bei den meisten Versicherern unmöglich. Erst nach erfolgreichem Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums wird eine Versicherung unter sehr strengen Voraussetzungen wieder möglich.
Über spezielle Sonderanträge lassen sich die Abfragezeiträume in bestimmten Fällen verkürzen. Besonders bei psychischen Erkrankungen gibt es Möglichkeiten, nur 3 statt 10 Jahre abzufragen. Das erleichtert die Antragstellung und verbessert die Annahmechancen erheblich. Solche Sonderanträge korrekt zu stellen, erfordert allerdings Erfahrung und Fachwissen.
Absicherungshöhe und Laufzeit
Die meisten Versicherer begrenzen die BU-Rente für Schüler auf maximal 1.500 €. Einige Anbieter erlauben bis zu 1.800 € oder sogar 2.000 € als Student oder Berufseinsteiger. Je höher die gewünschte Rente, desto höher natürlich auch der Beitrag. Die Standardlaufzeit bis zum 67. Lebensjahr ist dabei in der Regel die sinnvollste Wahl.
Sportliche Aktivitäten
Auch sportliche Aktivitäten deines Kindes spielen bei der Risikoprüfung eine Rolle. Besucht dein Kind zum Beispiel eine Sportschule oder hat einen Lizenzsportler-Status, wird es am Standard-Markt oft schwierig. Über mein exklusives Deckungskonzept ist eine Versicherung in solchen Fällen ohne Probleme möglich. Sprich mich gerne darauf an.
Aus meiner Erfahrung als Versicherungsmakler sehe ich immer wieder, dass Eltern die Wechselwirkungen dieser Faktoren unterschätzen. Die Kombination aus Schulform, Alter, Gesundheitszustand und sportlichen Aktivitäten ergibt bei jedem Kind ein individuelles Bild. Eine pauschale Aussage zu den Kosten ist daher kaum möglich.
Zusatzbaustein Arbeitsunfähigkeit
Ein optionaler, aber empfehlenswerter Zusatzbaustein ist der sogenannte Arbeitsunfähigkeitsbaustein (AU-Baustein). Er greift bereits dann, wenn dein Kind längerfristig krankgeschrieben ist, also noch bevor die strengeren Voraussetzungen für eine Berufsunfähigkeitsleistung erfüllt sind. In der Regel zahlt der Baustein ab einer ununterbrochenen Arbeits- bzw. Schulunfähigkeit von sechs Wochen die vereinbarte Monatsrente. Das ist besonders wertvoll, weil viele Erkrankungen wie Burnout, Depressionen oder schwere Verletzungen zunächst eine längere Auszeit erfordern, ohne dass sofort eine dauerhafte Berufsunfähigkeit festgestellt werden kann. Der AU-Baustein erhöht den monatlichen Beitrag, schließt aber eine wichtige Lücke im Absicherungskonzept. Nicht alle Anbieter bieten diesen Baustein für Kinder und Schüler an, weshalb es sich lohnt, gezielt danach zu fragen.
Beitragsdynamik
Mit einer Beitragsdynamik von zum Beispiel 3 % oder 5 % steigt die versicherte BU-Rente jährlich automatisch an. Das kostet keine zusätzliche Gebühr, erhöht aber den laufenden Beitrag. Der Vorteil: Die Absicherung wächst mit und verliert nicht durch Inflation an Wert.
Wann ist der beste Zeitpunkt, eine BU für Kinder abzuschließen?
Die kurze Antwort: So früh wie möglich. Dafür gibt es drei handfeste Gründe, die über den reinen Beitragsvorteil hinausgehen.
Gesundheitszustand einfrieren
Der wichtigste Grund für einen frühen Abschluss ist die Risikoprüfung. Kinder sind in der Regel gesund. Je älter sie werden, desto wahrscheinlicher werden Diagnosen, die den Abschluss erschweren oder verteuern. Eine ADHS-Diagnose, eine chronische Erkrankung oder auch ein Sportunfall mit Folgeschäden können den Zugang zur BU dauerhaft versperren. Mit einem frühzeitigen Abschluss sicherst du den aktuellen Gesundheitszustand deines Kindes. Spätere Erkrankungen spielen dann keine Rolle mehr für den bestehenden Vertrag.
Günstige Berufsgruppe sichern
Dein Kind wird als Schüler eingestuft und erhält damit eine vergleichsweise günstige Berufsgruppe. Entscheidet es sich später für einen handwerklichen Beruf, wäre eine BU deutlich teurer oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr abschließbar. Durch den frühen Abschluss wird die Einstufung als Schüler quasi eingeloggt. Bei einem späteren Berufswechsel in eine besser eingestufte Tätigkeit kann die Einstufung über eine sogenannte berufliche Besserstellung sogar noch verbessert werden. Eine Schlechterstellung ist nicht möglich.
Beitragsvorteil über die gesamte Laufzeit
Ein konkretes Beispiel verdeutlicht den finanziellen Vorteil: Bei einem Versicherer zahlt ein 12-jähriger Gymnasiast für 1.000 € BU-Rente rund 42,55 € netto pro Monat. Der gleiche Gymnasiast mit 15 Jahren zahlt bereits 46,96 € netto. Über die gesamte Laufzeit bis 67 summiert sich dieser Unterschied auf mehrere tausend Euro.
BU-Optionen für Kinder unter 6 Jahren
Für Kinder, die noch zu jung für eine eigenständige BU sind, gibt es sogenannte BU-Optionen. Diese werden in der Regel über einen Sparplan oder eine Grundfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Der Vorteil: Die Risikoprüfung findet einmalig bei Abschluss statt. Später kann dein Kind ohne erneute Prüfung in eine vollwertige BU wechseln. Solche Optionen sind bereits ab der Geburt möglich und kosten oft nur einen geringen Aufpreis.
In Gesprächen mit Eltern sehe ich immer wieder, dass viele das Thema BU für Kinder erst auf dem Schirm haben, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Eine Diagnose steht im Raum, der Schulwechsel steht an oder das Kind hat sich beim Sport verletzt. Deshalb mein Rat: Lieber ein Jahr zu früh als einen Tag zu spät.
Lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder wirklich?
Diese Frage stellen sich viele Eltern. Die monatlichen Beiträge summieren sich über die Jahre, und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind tatsächlich schulunfähig wird, erscheint gering. Trotzdem gibt es gewichtige Argumente, die für einen frühen Abschluss sprechen.
Schutz der Arbeitskraft als wichtigstes Gut
Die Arbeitskraft deines Kindes ist sein wertvollstes wirtschaftliches Gut. Über ein gesamtes Berufsleben hinweg verdient ein Mensch je nach Qualifikation zwischen 1 und 2,5 Millionen Euro. Eine BU schützt genau dieses Potenzial. Fällt die Arbeitskraft durch Krankheit oder Unfall weg, fehlt die finanzielle Grundlage. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht bei Weitem nicht aus und greift bei Kindern und jungen Erwachsenen ohnehin kaum, weil die nötigen Beitragszeiten fehlen.
Langfristiger Kostenvorteil
Die Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder ist korrekt umgesetzt oft günstiger als ein späterer Abschluss im Erwachsenenalter. Das liegt an der günstigen Einstufung als Schüler, dem jungen Eintrittsalter und dem in der Regel einwandfreien Gesundheitszustand. Wer später als Handwerker oder in einem körperlich belastenden Beruf eine BU abschließen möchte, zahlt ein Vielfaches oder bekommt gar keinen Vertrag mehr.
Wann eine BU für Kinder weniger sinnvoll sein kann
Nicht in jeder Situation ist der sofortige Abschluss die beste Lösung. Wenn dein Kind bereits Vorerkrankungen hat, die zu erheblichen Zuschlägen oder Ausschlüssen führen würden, lohnt sich ein genauer Blick auf die Alternativen. Auch wenn das Familienbudget sehr knapp ist, sollte die BU nicht zulasten anderer wichtiger Absicherungen gehen. In solchen Fällen ist eine individuelle Beratung besonders wichtig, um die richtige Reihenfolge und Priorität zu finden.
Worauf sollten Eltern beim Vergleich der BU für Kinder achten?
Der Markt für Berufsunfähigkeitsversicherungen für Kinder ist unübersichtlich. Die Tarife unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern vor allem in den Vertragsbedingungen. Genau hier lauern die größten Fallstricke.
Nettobeitrag vs. Bruttobeitrag
In den Beitragsübersichten tauchen immer zwei Werte auf: Netto- und Bruttobeitrag. Der Nettobeitrag ist der aktuell zu zahlende Beitrag. Der Bruttobeitrag ist der maximal mögliche Beitrag, den der Versicherer erheben darf. Der Unterschied zwischen beiden Werten zeigt dir den Spielraum des Versicherers. Ein niedriger Nettobeitrag bei gleichzeitig sehr hohem Bruttobeitrag kann bedeuten, dass der Beitrag in Zukunft stärker steigen könnte. Achte daher immer auf beide Werte.
Verzicht auf abstrakte Verweisung
Ein entscheidendes Qualitätsmerkmal ist der Verzicht auf die sogenannte abstrakte Verweisung. Das bedeutet: Der Versicherer darf dein Kind im Leistungsfall nicht auf einen anderen Beruf verweisen. Ohne diese Klausel könnte der Versicherer argumentieren, dass dein Kind zwar seinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben kann, aber theoretisch eine andere Tätigkeit möglich wäre. Gute Tarife verzichten vollständig darauf.
Nachversicherungsgarantie und Karrieregarantie
Dein Kind wird nicht ewig Schüler sein. Deshalb ist es wichtig, dass der Tarif eine Nachversicherungsgarantie enthält. Damit kann die BU-Rente bei bestimmten Lebensereignissen ohne erneute Risikoprüfung erhöht werden. Typische Anlässe sind der Berufseinstieg, eine Gehaltserhöhung oder die Heirat. Die maximale Absicherungshöhe variiert je nach Anbieter erheblich.
Weltweiter Schutz
Dein Kind möchte vielleicht irgendwann im Ausland studieren, ein Auslandssemester machen oder nach dem Studium ins Ausland gehen. Ein guter Tarif bietet weltweiten Schutz, ohne dass der Versicherungsschutz eingeschränkt wird.
Berufliche Besserstellung
Wie bereits erwähnt, wird dein Kind als Schüler eingestuft. Wechselt es später in einen Beruf mit besserer Risikoeinstufung, sollte der Tarif eine automatische oder beantragbare Besserstellung ermöglichen. So profitiert dein Kind von niedrigeren Beiträgen, sobald es in einem weniger risikoreichen Beruf arbeitet.
Preis allein ist kein Qualitätsmerkmal
Aus meiner täglichen Beratungspraxis weiß ich: Der günstigste Tarif ist selten der beste. Die Unterschiede in den Vertragsbedingungen sind enorm und zeigen sich oft erst im Leistungsfall. Ein Tarif, der 5 € im Monat günstiger ist, aber im Ernstfall nicht zahlt, ist keine Ersparnis. Gleichzeitig muss der teuerste Tarif nicht automatisch der beste sein. Die Bewertung all dieser Kriterien erfordert einen detaillierten Vergleich der Vertragsbedingungen. Das geht weit über einen einfachen Preisvergleich hinaus und wird schnell komplex. Wenn du sichergehen willst, dass dein Kind den bestmöglichen Schutz zum fairen Preis bekommt, lass uns das gemeinsam durchgehen.
Fazit: Früh abschließen sichert günstige Beiträge und besten Schutz
Die Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder ist eine der klügsten Entscheidungen, die du als Elternteil für die finanzielle Zukunft deines Kindes treffen kannst. Die Kosten starten bei etwa 40 € monatlich für Gymnasiasten und variieren je nach Schulform, Alter und Gesundheitszustand erheblich. Ein früher Abschluss sichert nicht nur günstigere Beiträge, sondern vor allem den aktuellen Gesundheitszustand deines Kindes und eine vorteilhafte Berufsgruppen-Einstufung.
Gleichzeitig ist das Thema komplex. Schulform, Risikoprüfung, Sonderanträge, sportliche Aktivitäten, Vertragsbedingungen: Jede Familie und jedes Kind bringt eine individuelle Ausgangslage mit. Genau deshalb gibt es keine pauschale Empfehlung, die für alle passt.
Lass uns das gemeinsam regeln. In einer kostenfreien Erstberatung schaue ich mir die Situation deines Kindes an und finde die passende Lösung. Ob dein Kind 6 oder 16 ist, ob Sportschule oder Gymnasium: Ich weiß, worauf es ankommt, und sorge dafür, dass nichts übersehen wird. Buche dir einfach einen Termin bei mir.

Leistet deine Versicherung im Ernstfall wirklich ?
Als Vater kann ich dir ans Herz legen:
Ein Mal richtig absichern, dann hast du Ruhe, und weißt, im Ernstfall bist du und deine Familie bestens abgesichert.
FAQ
Eine eigenständige Berufsunfähigkeitsversicherung ist bei den meisten Anbietern ab 10 Jahren möglich. Ein Versicherer bietet Tarife bereits ab 6 Jahren an. Für jüngere Kinder gibt es BU-Optionen über Sparpläne oder Grundfähigkeitsversicherungen, die bereits ab der Geburt abgeschlossen werden können. Diese sichern das Recht auf einen späteren Wechsel in eine vollwertige BU ohne erneute Gesundheitsprüfung.
Die bei Abschluss festgelegte Einstufung als Schüler kann sich bei guten Tarifen nur verbessern, nie verschlechtern. Wechselt dein Kind später in einen Beruf mit besserer Risikoeinstufung, kann über eine berufliche Besserstellung der Beitrag sinken. Wählt es einen riskanteren Beruf, bleibt die ursprüngliche Einstufung bestehen. Das ist einer der großen Vorteile eines frühen Abschlusses.
Eine ADHS-Diagnose im Kindes- oder Jugendalter macht den Abschluss einer BU bei den meisten Versicherern quasi unmöglich. In manchen Fällen ist ein Abschluss jedoch mit einer Ausschlussklausel für psychische Erkrankungen möglich, was bedeutet, dass Berufsunfähigkeit aufgrund psychischer Ursachen dann nicht versichert ist. Da psychische Erkrankungen jedoch eine der häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit sind, ist ein solcher Ausschluss kritisch zu bewerten und in der Regel nicht zu empfehlen. Erst nach erfolgreichem Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums wird eine Versicherung unter sehr strengen Voraussetzungen wieder möglich. Über spezielle Sonderanträge mit verkürzten Abfragezeiträumen lassen sich die Chancen in manchen Fällen verbessern. Sprich mich gerne an, damit wir die Möglichkeiten für dein Kind prüfen.

Über den Autor
Benedikt Deutsch, kurz Bene, ist seit 2012 in der Versicherungsbranche unterwegs und seit 2019 als freier Makler selbstständig. Kein Anzug, keine Verkaufsshow – dafür ehrliche Beratung, digitale Prozesse und 13 Jahre Erfahrung. Sein Ziel: Dass seine Kunden nachts ruhig schlafen können, weil sie wissen, dass sie und ihre Familie abgesichert ist und Bene im Ernstfall für sie kämpft.



